Manches erkennen wir erst, wenn wir es vor uns sehen.
Vielleicht gibt es etwas in deinem Leben, das sich immer wiederholt. Eine Beziehung, in der du dich auf ähnliche Weise wiederfindest. Einen Konflikt, den du eigentlich längst verstanden hast. Eine Entscheidung, bei der du nicht weiterkommst. Oder ein Gefühl, das stärker ist, als du es dir erklären kannst.
Manchmal reicht es nicht, noch länger darüber nachzudenken.
In einer Aufstellung kann sichtbar und spürbar werden, was unter dem Offensichtlichen wirkt – und wie du selbst darin stehst.
Was vorher schwer greifbar war, bekommt einen Platz.
In einer Aufstellung bringen wir ein Anliegen nicht nur ins Gespräch, sondern stellen wichtige Personen, Beziehungen oder Aspekte deines Themas räumlich dar.
In der Gruppe können andere Menschen stellvertretend bestimmte Positionen einnehmen. In einer Einzelbegleitung finden wir andere Formen, mit denen dein Anliegen im Raum sichtbar werden kann.
Dadurch wird etwas, das bisher vor allem in dir oder in deinen Gedanken stattgefunden hat, von außen wahrnehmbar.
Beziehungen, Abstände, Spannungen und Bewegungen können deutlicher werden. Manchmal zeigt sich eine Dynamik, die du bereits geahnt hast. Manchmal etwas, das du bisher noch nicht mit deinem Anliegen in Verbindung gebracht hast.
Eine Aufstellung gibt dir nicht automatisch eine fertige Antwort.
Aber sie kann dir ermöglichen, dein Anliegen aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.
Systemisch, schamanisch und wunderorientiert.
Meine Arbeit ist geprägt von der schamanisch-wunderorientierten Aufstellungsarbeit nach Andreas Krüger und verbindet systemische Aufstellungsarbeit mit schamanischen Zugängen.
Wir schauen auf das, was dich bindet, prägt oder in deinem Leben immer wieder auftaucht. Das können familiäre Dynamiken und Beziehungen sein, alte Glaubensmuster oder innere Anteile, die bisher wenig Raum bekommen haben.
Gleichzeitig beziehen wir auch das ein, was sich nicht allein über das Sichtbare und Erklärbare erschließt. Intuition, Rituale und die Wahrnehmung des größeren Feldes gehören ebenso zu dieser Arbeit wie die Begegnung mit Ahninnen und Ahnen, Krafttieren, Engelwesen oder Geisthelfern.
Dabei wird nicht nur danach gefragt, woher ein Problem kommt.
Die wunderorientierte Arbeit richtet den Blick auch auf das, was durch eine Erfahrung wieder sichtbar oder lebendig werden möchte.
Nicht, um Schwieriges schönzureden oder den Schatten durch „Licht“ zu ersetzen. Sondern um ihm zu begegnen und wahrzunehmen, was darin für das eigene Leben verborgen liegt.
Und was hat das Wunder damit zu tun?
Wunderorientiert bedeutet für mich nicht, darauf zu warten, dass etwas von außen geschieht und plötzlich alles gut ist.
Es verändert vielmehr die Richtung, in die wir schauen.
Wir suchen nicht nur nach dem Fehler, der Ursache oder danach, was mit dir nicht stimmt. Wir schauen auch darauf, was unter dem, was dich bindet oder verletzt hat, wieder zum Vorschein kommen möchte.
Dabei können Fragen entstehen wie:
Was möchte hier gesehen werden?
Was möchte wieder einen Platz bekommen?
Was möchte durch dich ins Leben kommen?
Das Wunder ist dabei keine fertige Antwort.
Es ist die Möglichkeit, dass in einer Situation mehr sichtbar wird als das, was du bisher über sie wusstest.
Ich begleite nicht nur das Bild, das vor uns entsteht.
Während einer Aufstellung achte ich darauf, was sich verändert: im Raum, zwischen den Beteiligten, in deinem Körper und in der Dynamik der Aufstellung.
Ich frage nach, gebe Impulse und spreche aus, was ich wahrnehme. Manchmal bekommt dadurch etwas einen Ausdruck, das vorher noch nicht ausgesprochen werden konnte.
Auch hier gilt: Meine Wahrnehmung ist keine Wahrheit, die du übernehmen musst.
Wir schauen gemeinsam, was dich berührt, was für dich stimmig ist – und auch, was nicht zu dir gehört.
Denn eine Aufstellung soll dir nicht sagen, wie dein Leben ist.
Sie eröffnet dir eine andere Möglichkeit, darauf zu schauen.
Eine Arbeit, die mich selbst lange begleitet.
Meine eigene Erfahrung mit Aufstellungsarbeit begann nicht erst mit meiner Weiterbildung.
Über viele Jahre habe ich selbst an Aufstellungen teilgenommen – mit eigenen Anliegen und als Stellvertreterin. Besonders geprägt haben mich dabei die Arbeiten von Stefan Rahrig und Christiane von Plato.
Meine Weiterbildung in systemischer, schamanisch-wunderorientierter Aufstellungsarbeit habe ich abgeschlossen. Auch heute arbeite und übe ich regelmäßig in einer kollegialen Gruppe weiter.
Diese eigene Erfahrung prägt, wie ich Aufstellungen heute begleite: aufmerksam für das, was im sichtbaren Bild geschieht – und ebenso für das, was zwischen den Menschen, im Körper und im Raum wahrnehmbar wird.
Eine Aufstellung endet nicht mit dem letzten Bild.
Manches wird während einer Aufstellung sehr klar. Anderes beginnt erst danach weiterzuarbeiten.
Vielleicht siehst du eine Beziehung anders. Du bemerkst eine alte Rolle, die du immer wieder einnimmst. Eine Grenze wird deutlicher. Oder du verstehst etwas, das sich vorher nur schwer greifen ließ.
Nicht jede Erkenntnis verlangt sofort nach einer Handlung. Manches braucht Zeit, bis es seinen Platz findet.
Entscheidend ist nicht, wie eindrucksvoll eine Aufstellung war, sondern was davon für dich und dein Leben Bedeutung bekommt.
Wie du Aufstellungsarbeit erleben kannst
Im 1:1
Aufstellungsarbeit kann Teil einer persönlichen Begleitung sein, wenn sich zeigt, dass dieser Zugang für dein Anliegen hilfreich sein könnte.
Im Einzelsetting arbeiten wir ohne menschliche Stellvertreter und finden eine Form, mit der dein Anliegen im Raum sichtbar werden kann.
An einem Aufstellungstag
Aufstellungstage finden in Bremen oder in der Energieoase in Verden statt.
Für deine eigene Aufstellung planen wir etwa 1,5 Stunden ein. Zusätzlich gehören ein gemeinsames Öffnungsritual und eine Abschlussrunde zum Aufstellungstag.
Eigene Aufstellung: 150 €
Stellvertretung: Der Beitrag richtet sich nach Dauer und Veranstaltungsort.
Die Gruppengröße kann je nach Aufstellungstag variieren.
Du kannst mit einem eigenen Anliegen teilnehmen oder als Stellvertreterin oder Stellvertreter Teil einer Aufstellung sein.
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail.
Ein wichtiger Hinweis
Meine Aufstellungsarbeit ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Wenn du dich aktuell in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung befindest, bleibt diese davon unberührt.
Die Teilnahme setzt voraus, dass du körperlich und psychisch in der Lage bist, dich eigenverantwortlich auf die Erfahrung einzulassen.

