Anita
Mich interessiert nicht nur, was du mir über dein Leben erzählst, sondern auch das, was dabei spürbar wird.
Ich nehme Menschen sehr genau wahr. Ihre Worte, ihren Körper, ihre Stimmung, ihre Energie – und manchmal auch das, was sie gerade nicht sagen.
Oft spüre ich, wenn unter dem Offensichtlichen noch etwas anderes liegt: wenn die gesprochenen Worte und der Körper nicht dasselbe erzählen und wenn jemand an einer Stelle ausweicht, sich zurücknimmt oder etwas längst weiß, sich selbst aber noch nicht ganz zuhört. Es kann sein, dass ich genau dort nachfrage oder ausspreche, was ich wahrnehme.
Das ist nicht immer angenehm, aber ich glaube auch nicht, dass eine gute Begleitung darin besteht, nur das zu bestätigen, was du ohnehin schon über dich weißt.
Ich sage und zeige dir, was ich wahrnehme.
Manchmal erzählen wir uns selbst eine Geschichte so lange, dass wir kaum noch bemerken, was darunter liegt. Ich nehme solche Momente oft wahr. Nicht, weil ich weiß, was in dir vorgeht, sondern weil ich aufmerksam werde, wenn etwas nicht zusammenpasst und sich dein Körper verändert, wenn plötzlich Stille entsteht oder ein Satz leicht klingt und sich trotzdem schwer anfühlt. Dann frage ich nach und spreche manchmal etwas aus, bevor du selbst Worte dafür gefunden hast.
Dabei musst du meine Wahrnehmung nicht übernehmen. Du darfst für dich prüfen, ob sie etwas in dir berührt oder ob sie für dich stimmt. Denn am Ende geht es nicht darum, dass du meiner Wahrnehmung vertraust, sondern darum, deiner eigenen wieder näherzukommen.
Ich arbeite mit dem, was sich zeigt.
Manches lässt sich im Gespräch erkennen, anderes zeigt sich erst über den Körper, ein Gefühl, eine innere Bewegung oder ein Bild. Deshalb arbeite ich nicht nach einem festen Ablauf und auch nicht mit einer Methode, die auf jeden Menschen gleichermaßen passen soll.
Gespräch, Körperwahrnehmung, intuitive und energetische Wahrnehmung, schamanische Arbeit oder Aufstellung können Teil unserer Begegnung sein. Was davon Raum bekommt, hängt davon ab, was gerade da ist und womit du dich auseinandersetzen möchtest.
Der Körper spielt dabei eine wichtige Rolle. Für mich ist er nicht nur etwas, an dem wir arbeiten. Er nimmt wahr, reagiert und oft weiß er längst etwas, das wir mit dem Kopf noch zu verstehen versuchen.
Auch meine schamanische Arbeit verstehe ich so: nicht als Weg, der aus dem Leben heraus führt, sondern als Möglichkeit, anders wahrzunehmen und dem zu begegnen, was sich über Denken allein nicht erreichen lässt.
Und irgendwann zeigt sich im ganz normalen Leben, was eine Erfahrung wirklich verändert: in dem, was du entscheidest, wie du handelst und wie du dir selbst und anderen begegnest.
Mein Weg
Ich habe Lehramt mit Biologie und Geografie sowie Pädagogik und Psychologie studiert und arbeite bis heute als Lehrerin. In meinem Alltag erlebe ich immer wieder, wie unterschiedlich Menschen sind, was sie bewegt und was es braucht, damit Entwicklung überhaupt möglich wird.
Mich beschäftigt, wie Menschen lernen und sich entwickeln, was sie prägt und warum Veränderung manchmal möglich wird – und manchmal trotz besseren Wissens nicht. Ich begleite Menschen von Herzen gern dabei, sich selbst und das, was sie bewegt, besser wahrzunehmen und ihren eigenen Weg darin zu finden.
Gleichzeitig gehört zu mir schon lange eine andere Form der Wahrnehmung. Eine enge Verbindung zur Natur, ein feines Gespür für Menschen, Stimmungen und Energien und Erfahrungen, die sich nicht allein über den Verstand erklären lassen.
Mit meinem schamanischen Weg habe ich begonnen, dieser Seite meines Lebens bewusster zu folgen. Seit 2018 vertiefe ich diese Arbeit durch Ausbildungen und vor allem durch eigene Erfahrung. Heute gehören diese unterschiedlichen Seiten ganz selbstverständlich zu mir: Die Lehrerin, die beobachtet, hinterfragt und verstehen möchte. Die Naturwissenschaftlerin mit ihrem Blick auf Leben, Natur und Zusammenhänge. Und die Frau, die wahrnimmt, spürt und auch dem vertraut, was sich nicht immer sofort erklären lässt. Ich muss mich zwischen diesen Welten nicht entscheiden. Sie prägen gemeinsam die Art, wie ich Menschen begegne.
Ausbildungen & Erfahrung
Meine Arbeit bei Purnarinth ist geprägt von unterschiedlichen Wegen des Lernens und Erfahrens – von meinem Studium und meiner langjährigen Arbeit als Lehrerin ebenso wie von meiner schamanischen Ausbildung und Praxis und meiner Erfahrung in der Begleitung von Menschen und Gruppen.
Studium & berufliche Erfahrung
Lehramtsstudium mit Biologie, Geografie, Pädagogik und Psychologie
Seit 2009 Tätigkeit als Lehrerin
Schamanische Ausbildung & Praxis
Seit 2018 bewusste Vertiefung meines schamanischen Weges und meiner Praxis
Schamanische Basisausbildung im EngelWolf-Schamanismus nach Andreas Krüger
2022 – 2023 · Vertiefendes Zweijahrestraining im therapeutischen Schamanismus bei Stefan Rahrig
2024 – 2025 · Assistenz im Zweijahrestraining von Stefan Rahrig
2024 – 2025 · Assistenz im Frauenkreis von Christiane von Plato
Seit 2024 · Leitung eigener Veranstaltungen, Kreise und Workshops
Seit September 2026 · Co-Host von „Schamanismus, der Podcast“ – einem Podcast über gelebten Schamanismus und schamanisch inspirierte Bewusstseinsentwicklung
Aufstellungsarbeit
2025 · Einjährige Weiterbildung in systemischer Aufstellungsarbeit bei Jessica Fenzl, Flowpunkt
Seit 2024 · Mitarbeit im Team der schamanisch-systemischen Aufstellungstage von Stefan Rahrig
Körper & Embodiment
2021 – 2022 · Coaching- und Meditationsleiterausbildung “KlangEmbodiment” bei Heike Rönnebäumer
Wenn du mir begegnen möchtest
Du musst vorher nicht wissen, was genau du brauchst oder mit welcher Form meiner Arbeit du beginnen möchtest. Wenn du das Gefühl hast, dass du mit mir arbeiten möchtest, schreib mir. Dann schauen wir gemeinsam, was gerade zu dir und deinem Leben passt.
„Manchmal beginnt etwas damit, dass wir uns trauen, ihm zu folgen.“
– Anita

